In einem beaufsichtigten Haus kostet die Freigabe eines einzigen Fachtexts mehr interne Arbeitszeit, als ein Jahr Einstiegsstufe an Gebühren verursacht. Das ist keine Randbemerkung — es ist der Grund, warum die Preisfrage hier anders zu stellen ist als anderswo.
Angebote für Suchmaschinenarbeit weichen der Zahl gern aus. Von Paketen ist die Rede, von einer Kalkulation im Einzelfall, von Aufwand nach Rücksprache. Was sich über ein Geschäftsjahr summiert, steht nirgends — und ohne diese Summe kommt in einem Institut kein Antrag durch das Budgetverfahren.
Die zugrunde liegenden Preise sind veröffentlicht und unveränderlich. Für AutoSEO werden je Domain und Monat 149 Dollar berechnet, für FullSEO unter denselben Bedingungen 500 Dollar. Zwei Erweiterungen werden getrennt bestellt: ein Wikipedia-Platz zu 10 Dollar, verfügbar als 0, 1, 5 oder 10 Plätze, und ein PBN-Platz zu 1 Dollar, verfügbar als 0, 20, 100 oder 500 Plätze.
Der Unterschied liegt nicht in den Berichten
Berichte aus der Search Console, Platzierungsverfolgung, generative Marktanalyse und die Werkzeuge zur Aufnahme in den Index gehören zu beiden Stufen. Getrennt werden sie allein durch die Frage, wie viel selbsttätig abläuft und an welchem Punkt ein Mensch eingreift — in einem Haus mit Prüfpflichten eine Frage, die eng an der Frage nach der Zuständigkeit hängt.
AutoSEO — nichts wartet auf eine Freigabe
Geeignet für Häuser ohne eigene Stelle für Online-Marketing, was auf die meisten mittelgroßen Institute zutrifft.
- Begriffe entstehen und werden gewichtet, ohne dass jemand eingreift. Die Vorschläge stammen aus drei Quellen: den Berichten von Google, der realen Trefferausgabe und Begriffen, die das Haus selbst hinterlegt. Jeder einzelne lässt sich annehmen, verwerfen oder zurückstellen — bleibt die Entscheidung aus, läuft der Vorgang dennoch weiter.
- Verweise entstehen fortlaufend. Über das Partnernetz, ohne Einzelvorlage. Für Häuser mit Prüfpflichten zur Herkunft von Verweisen ist dabei die Nachvollziehbarkeit entscheidend, nicht die Menge.
- Hinweise zum vorhandenen Bestand. Das Modell benennt am eigenen Bestand, welche Seite auszubauen oder besser einzubinden wäre, statt einen Neuaufbau vorzuschlagen.
- Kein Aufpreis für Berichte. Was an Google-Auswertung, Platzierungsverfolgung und Projektverlauf anfällt, ist in der Monatsgebühr enthalten und erscheint nicht als eigene Position.
FullSEO — Mitsprache, sofern jemand sie ausübt
Geeignet, wenn eine benannte Person die Begriffsauswahl fachlich verantworten kann und dafür Zeit eingeplant ist.
- Begriffe werden von Hand bestimmt, mit selbsttätigem Rückfall. Unterbleibt die Auswahl, übernimmt die Automatik, damit der Vorgang weiterläuft. In Häusern mit langen Abstimmungswegen greift dieser Rückfall häufiger, als beim Kauf angenommen wird.
- Platzierung gegen eine Qualitätsvorgabe. Ein Autoritätswert wird als Untergrenze gesetzt, und die Auswahl folgt ihr — die für beaufsichtigte Häuser relevantere Eigenschaft als die reine Anzahl.
- Menschliche Prüfung vor Wirksamkeit. Vorgeschlagene Änderungen durchlaufen eine Kontrolle, bevor sie greifen. Wo eine interne Werberichtlinie besteht, ist das der Punkt, an dem sie andockt.
- Nicht nur Software, sondern auch Personal. Der Anbieter führt für dieses Niveau ausdrücklich Fachleute für Suchmaschinen, Entwicklung und Texte auf — in einem Haus mit interner Werberichtlinie der praktisch entscheidende Teil.
Für ein Institut ist die dritte Eigenschaft der Vollstufe die interessanteste und wird in Preisvergleichen nie erwähnt: eine Kontrollinstanz vor Wirksamwerden. Wo jede kundengerichtete Aussage ohnehin durch eine Prüfung läuft, ist ein Werkzeug ohne solche Zwischenstufe im Zweifel gar nicht einsetzbar — unabhängig davon, was es kostet.
Zwei Erweiterungen, nur in festen Größen
| Erweiterung | Je Platz | Bestellbare Mengen | Monatlich bei der größten |
|---|---|---|---|
| Platzierungen bei Wikipedia | 10 $ | keine, 1, 5 oder 10 | 100 $ |
| Platzierungen im PBN | 1 $ | keine, 20, 100 oder 500 | 500 $ |
Zwischenwerte sind nicht bestellbar. Wer fünf Wikipedia-Plätze für angemessen hält, zahlt 50 Dollar monatlich; wer zehn nimmt, 100 — über zwölf Monate ein Abstand von 600 Dollar. In einem Institut, in dem jede Position begründet werden muss, gehört diese Stufung vor die Bestellung und nicht in die spätere Abweichungserklärung.
Wer die beiden Zeilen nebeneinanderlegt, entdeckt eine Eigenheit, die in keinem Vergleich auftaucht: Am Berichtsumfang ändert die Stufe nichts. Ob ein Haus 149 oder 500 Dollar zahlt, es sieht dieselben Zahlen — dieselben acht Auswertungen aus den Google-Berichten, dieselben sechs zur Platzierungsverfolgung, dieselben sechs zur generativen Analyse und dieselben Meldewerkzeuge. Bezahlt wird beim höheren Niveau ausschließlich die Möglichkeit, in die Auswahl einzugreifen, sowie die vorgeschaltete Kontrolle.
Für ein Institut ohne bisherige Auswertung ist deshalb der erste Schritt der bedeutsame und der zweite eine Frage der internen Organisation. Wer noch nicht weiß, welche Fachbegriffe im eigenen Haus überhaupt Anfragen auslösen, kann diese Auswahl auch nicht sinnvoll von Hand treffen. Zwölf Monate auf dem Einstiegsniveau beantworten genau diese Vorfrage — und danach steht fest, ob ein Wechsel überhaupt etwas verändern würde. Zugang und Auswertung liegen dabei im Semalt-Arbeitsbereich, dessen Anbindung an Google über eine einzige Freigabe für Postfach, Search Console und Analytics erfolgt.
Bemerkenswert ist noch ein Detail an der Stufung selbst. Zwischen Variante A und Variante B liegen 600 Dollar im Jahr, zwischen B und C rund das Zweieinhalbfache des Gesamtbetrags von B. Wer also unsicher ist, springt nicht ein wenig höher, sondern deutlich — es gibt zwischen 2 388 und 6 240 Dollar keine Zwischenstufe, die man versuchsweise buchen könnte. Diese Lücke gehört in den Antrag, weil sie erklärt, warum eine Zwischenlösung nicht angeboten werden kann.
Vier Varianten, vollständig gerechnet
Sämtliche Werte sind Dollarbeträge für ein volles Jahr, Steuern und etwaige Nachlässe bleiben außen vor. Hinter jeder Zeile steht nichts weiter als eine Multiplikation, die sich mit dem Taschenrechner nachvollziehen lässt.
| Variante | Zusammensetzung | Monatlich | Zwölf Monate |
|---|---|---|---|
| A · Grundlage | AutoSEO, eine Domain, ohne Erweiterung | 149 $ | 1 788 $ |
| B · Grundlage mit Wikipedia | AutoSEO + 5 Wikipedia-Plätze (50 $) | 199 $ | 2 388 $ |
| C · Vollstufe, kleine Erweiterung | FullSEO + 20 PBN-Plätze (20 $) | 520 $ | 6 240 $ |
| D · Zwei Domains, Vollstufe | FullSEO auf zwei Domains, ohne Erweiterung | 1 000 $ | 12 000 $ |
Ohne Erweiterungen beträgt der Abstand zwischen den Stufen 500 minus 149, also 351 Dollar monatlich und 4 212 Dollar im Jahr. Variante D ist für Häuser gedacht, die einen zweiten Auftritt führen — etwa eine eigene Domain für eine Tochtergesellschaft oder eine Fondsgesellschaft. Beide Stufen gelten je Domain, weshalb sich der Betrag schlicht verdoppelt.
Die Zahl, die im Antrag fehlt
In beaufsichtigten Häusern steht der externen Gebühr ein interner Aufwand gegenüber, der selten beziffert wird und regelmäßig größer ist. Wer ihn in dieselbe Aufstellung nimmt, führt eine andere Diskussion.
Die Gebühr
Zwischen 1 788 und 12 000 Dollar im Jahr, planbar, in einer Position abbildbar.
- Fällt monatlich gleichmäßig an
- Lässt sich zum Stichtag beenden
Der Prüfaufwand je Text
Fachabteilung, Rechtsabteilung, Prüfstelle, mehrere Runden — der eigentliche Engpass und die eigentliche Kostenstelle.
- Fällt sprunghaft an
- Steht in keinem Angebot
Daraus folgt eine Priorität, die sich von der in anderen Branchen unterscheidet: Maßnahmen, die keinen Prüfzyklus auslösen, sind hier nicht nur schneller, sondern erheblich billiger — unabhängig von der gewählten Stufe. Technische Behebungen, interne Verlinkung, Umstellung bestehender Texte und die Meldung von Adressen fallen in diese Kategorie. Wer ein Jahr ausschließlich darauf verwendet, kommt in einem Institut weiter als mit zwei neuen Fachtexten, die je sechs Monate Freigabe binden.
Ein Rechenbeispiel dazu, wie es in Instituten tatsächlich aussieht. Ein Fachtext, der Fachabteilung, Rechtsabteilung und Prüfstelle durchläuft und dabei zwei Korrekturrunden erlebt, bindet erfahrungsgemäß zwischen zwölf und zwanzig Personenstunden im Haus — verteilt auf vier bis sechs Beteiligte und drei bis sechs Monate. Nach den üblichen internen Verrechnungssätzen eines Frankfurter Instituts liegt der Gegenwert dieser Stunden regelmäßig über dem, was Variante A für ein ganzes Jahr kostet.
Damit ist die Preisfrage im Grunde entschieden, bevor sie gestellt wird. Nicht weil die Gebühr niedrig wäre, sondern weil sie im Verhältnis zum internen Aufwand kaum ins Gewicht fällt. Die relevante Entscheidung lautet nicht, welche Stufe man bucht, sondern wie viele Vorlagen man im Jahr durch das Verfahren schickt — und diese Zahl lässt sich durch keine Stufe erhöhen. Was der Arbeitsbereich beeinflusst, ist ausschließlich, wie gut begründet diese Vorlagen sind.
Wogegen ein Institut das tatsächlich abwägt
- Nichts tun und auf den Bestand vertrauen. Kostet auf dem Papier nichts. Der Preis erscheint als ausbleibende Anfragen, und ausbleibende Anfragen stehen in keiner Buchhaltung.
- Eine Agentur mit Branchenerfahrung. Der übliche Weg, und der Aufwand liegt selten bei der Agentur, sondern im Abstimmungsverfahren. Eine Agentur, die den Freigabeweg des Hauses nicht kennt, verursacht mehr interne Arbeit als sie abnimmt.
- Mehrere Werkzeuglizenzen nebeneinander. Daten liegen dann in getrennten Oberflächen. Ein spürbarer Teil des Aufwands entfällt auf das Angleichen von Spalten statt auf Entscheidungen.
- Variante A als Bezugsgröße. 1 788 Dollar im Jahr, mit Auswertung, Kampagne und Meldewerkzeugen hinter einer Anmeldung und einer einzigen Google-Freigabe für Postfach, Search Console und Analytics.
Der dritte Punkt verursacht Kosten, die niemand erfasst. In einem Haus, in dem ohnehin drei Abteilungen an einem Text beteiligt sind, ist jede zusätzliche Systemgrenze eine weitere Stelle, an der Arbeit liegen bleibt. Ein gemeinsamer Arbeitsbereich löst das Abstimmungsproblem nicht, entfernt aber eine der Bruchstellen; mehr als fünfunddreißig Oberflächen und elf angebundene Dienste liegen hinter einem Zugang.
Alles ohne Prüfzyklus
Technische Behebungen, interne Verlinkung, Umstellung freigegebener Texte, Meldung von Adressen, Dateinamen und Übersichtsseiten.
- Wirkung innerhalb des Jahres sichtbar
- Kein Anspruch auf Prüfkapazität
Texte mit vollem Weg
Neue Fachtexte, Produktseiten, alles mit kundengerichteter Aussage — auf Grundlage der Zahlen aus dem ersten Jahr.
- Begründeter Antrag statt Vermutung
- Weniger Prüfrunden je Vorlage
Diese Reihenfolge hat einen zweiten, weniger offensichtlichen Vorteil. Ein Textantrag, der im zweiten Jahr eingereicht wird, kann sich auf gemessene Nachfrage berufen: Diese Frage wird so oft gestellt, jene bestehende Seite deckt sie unzureichend ab, hier ist die Lücke. Ein Antrag im ersten Jahr kann das nicht und muss stattdessen behaupten. Prüfstellen behandeln beides unterschiedlich, und der Unterschied schlägt sich in der Zahl der Rückfragen nieder.
Was innerhalb der zwölf Monate geschieht
Die Gebühr fällt ab dem ersten Monat an, die Wirkung nicht. In einem beaufsichtigten Haus verschiebt sich dieser Abstand zusätzlich um die Dauer des Freigabeverfahrens — was bedeutet, dass ein Jahr unter Umständen nicht ausreicht, um eine inhaltliche Maßnahme überhaupt wirksam werden zu sehen.
Daraus ergibt sich eine Empfehlung, die dem Wunsch nach schnellen Ergebnissen widerspricht: Im ersten Jahr gehören ausschließlich Maßnahmen ohne Prüfzyklus in den Plan, dazu die Einreichung von zwei erklärenden Seiten. Erst im zweiten Jahr lohnen Texte, die den vollen Weg gehen — dann liegen belastbare Zahlen darüber vor, welche Begriffe überhaupt Anfragen erzeugen. Der Projektverlauf in My SEO Stream hält die Abfolge fest, sodass sich am Jahresende Ursache und Wirkung zeitlich zuordnen lassen.
Was in den ersten dreißig Tagen anfällt
| Zeitraum | Was geschieht | Interner Aufwand |
|---|---|---|
| Woche 1 | Google-Konten verbinden, Bestand erfassen | etwa eine Stunde, einmalig |
| Woche 2–3 | Begriffsvorschläge entstehen aus drei Quellen | Einstiegsstufe: eine Durchsicht; Vollstufe: wöchentlich |
| Woche 3–4 | Verweisaufbau beginnt, Seitenhinweise liegen vor | lesen, nicht entscheiden |
| ab Woche 5 | Berichte und Ausleitungen für die jeweiligen Ebenen | CSV und JSON bis 10 000 Zeilen, PDF bis 250 |
Die zweite Zeile ist der Punkt, an dem sich die beiden Stufen im Alltag tatsächlich unterscheiden. In der Einstiegsstufe fallen im ersten Monat etwa zwei Stunden im Haus an. Auf dem höheren Niveau kommen Begriffsauswahl und Freigaben hinzu, womit der wöchentliche Aufwand in derselben Größenordnung liegt wie zuvor der monatliche. Ein Institut, das diesen Unterschied nicht einplant, hält am Ende die teurere Stufe mit einer Vorlagenliste, die niemand abarbeitet — und dann greift der Rückfall, für den der Aufpreis nicht gezahlt wurde.
Eine Ergänzung zur vierten Zeile, die in Instituten häufiger nachgefragt wird als alles andere: Die Ausleitungen lassen sich auf einzelne Kennzeichnungen einschränken und mit eigenem Signet versehen. Für ein Haus, das dieselbe Datengrundlage an Vorstand, Fachbereich und externe Prüfer weitergeben muss, ist das kein gestalterisches Detail, sondern die Voraussetzung dafür, überhaupt eine gemeinsame Grundlage verwenden zu können. Drei Adressaten mit drei selbst zusammengestellten Auszügen streiten sonst über die Daten, bevor sie über die Sache sprechen.
Eine Prüfung vor jedem Antrag
Eine Stufe zu bestellen, bevor die eigenen Seiten überhaupt zuverlässig im Index stehen, kostet ein halbes Jahr. Ein halber Tag genügt für die Klärung, und drei Fragen sind zu beantworten: Werden die Fachseiten ausgeliefert, sind sie aufgenommen, und unterscheiden sie sich voneinander genug, um getrennt behandelt zu werden?
Wer Stufen, Erweiterungen und Jahressumme an den eigenen Zahlen prüfen möchte statt an einer Beispieltabelle, findet Auswahl und zugehörige Auswertung im selben Arbeitsbereich. Wie sich die Arbeit für einzelne Mandantengruppen unterscheidet, beschreiben unsere Übersichten für Banken, Versicherungen und Beratungshäuser.
Jahressumme im Dashboard durchrechnen
Fragen aus Budgetverantwortung und Fachbereich
Wird je Domain oder je Zugang abgerechnet?
Je Domain. Ein Haus mit einem Hauptauftritt und einer eigenen Domain für eine Tochtergesellschaft zahlt zweimal — in der Vollstufe also 1 000 Dollar monatlich und 12 000 Dollar im Jahr, wie in Variante D. Verwaltet werden beide dennoch in einem gemeinsamen Arbeitsbereich, mit Kennzeichnungen als durchgehendem Filter.
Warum liegt Variante B nur 600 Dollar über Variante A?
Weil fünf Wikipedia-Plätze zu je zehn Dollar zusammen 50 Dollar monatlich kosten, also 600 Dollar im Jahr. Für ein Haus, das die Wirkung von Erweiterungen zunächst beobachten möchte, ohne die Position wesentlich zu verändern, ist das der günstigste Einstieg. Zehn Plätze würden den Jahresbetrag um weitere 600 Dollar erhöhen.
Lohnt sich die Vollstufe für ein Institut ohne Marketingstelle?
Nur wegen einer einzigen Eigenschaft, und die sollte man dann auch nutzen: der Kontrolle vor Wirksamwerden. Wo eine interne Werberichtlinie besteht, ist eine Zwischenstufe vor jeder Änderung häufig zwingend, und dann ist die Stufe keine Frage des Komforts, sondern der Einsetzbarkeit. Wird diese Kontrolle nicht ausgeübt, kostet die Vollstufe 4 212 Dollar im Jahr mehr und verändert nichts.
Bringen fünfhundert PBN-Plätze fünfmal so viel wie hundert?
Nein. Gezählt werden Platzierungen und nicht deren Güte; eine höhere Stufe erhöht den Anteil schwacher Quellen eher, als ihn zu senken. In einem Haus, das die Herkunft von Verweisen im Zweifel erklären können muss, ist die kleinere Menge mit gesetzter Qualitätsuntergrenze die deutlich vernünftigere Wahl.
Können wir nach sechs Monaten aufhören?
Möglich, in diesem Umfeld aber selten sinnvoll. Nach sechs Monaten liegt in einem beaufsichtigten Haus häufig noch nicht einmal die erste inhaltliche Maßnahme online, weil sie sich in der Prüfung befindet. Wer nur sechs Monate durchhalten kann, sollte die kleinste Variante wählen und zwölf Monate durchziehen — das kostet weniger und liefert eine Aussage.
Wie rechnen wir das gegenüber dem Vorstand ab?
Über zwei Zahlen aus dem Haus: Anfragen mit dokumentierter Herkunft im Jahresvergleich und den daraus entstandenen Deckungsbeitrag. Dazu gehört in beaufsichtigten Häusern eine dritte Angabe, die anderswo fehlt: die Zahl der eingereichten gegenüber den freigegebenen Texten. Ohne sie sieht eine ausbleibende Wirkung nach einem Umsetzungsproblem aus, obwohl sie ein Verfahrensproblem ist.